Unsere Freiheit kommt vom Dach, nicht aus dem Bohrloch
Die aktuelle Debatte um die Energiewende im Kanton Bern wird oft auf ökologische Aspekte beschränkt. Doch es geht um viel mehr: Es geht um unsere Souveränität. Jeder Franken, den wir für fossiles Öl und Gas ausgeben, finanziert oft imperialistische Strukturen und autokratische Regime. Damit machen wir uns politisch erpressbar und finanzieren Instabilität. Die Transformation zu erneuerbaren Energien ist deshalb ein sicherheitspolitischer Befreiungsschlag. Indem wir konsequent auf heimische Sonne, Wasser und Wind setzen, fliesst weniger Geld ins Ausland und bleibt als Wertschöpfung direkt in unseren Gemeinden – vom Oberland bis in den Jura. Dezentrale Speicher und alpine Solaranlagen sind das Rückgrat einer krisenfesten Versorgung, die uns unabhängig von fragilen globalen Lieferketten macht. Die Energiewende im Kanton Bern ist kein grünes Luxusprojekt, sondern die Voraussetzung für eine freie, sichere und unabhängige Zukunft und die Klimawende. Wer die Versorgungssicherheit ernst meint, muss den fossilen Hahn zudrehen und den Berner Strom zum Standard machen.
Artikel für den Grünen Pfeffer 2026-02